News


https://bilder.afterbuy.de/images/NNRSPN/ProductPicture_135258477_2.jpg

04.07.2019
Die Cannabis Health AG & die White and Fluffy GmbH erhalten exklusive Nutzungsrechte an Bio Cannabis Plantage in Deutschland

Herisau, 04. Juli 2019 - Die Cannabis Health AG (CHAG) und ihr
Partnerunternehmen White & Fluffy GmbH beziehen ab dem 1. Juli 2019
erstklassigen Hanf und Cannabis von dem deutschen Bio-Bauernhof Gut
Fussberg, südöstlich von Köln. Bio-Landwirt Lukas Tölkes erteilte der CHAG
und White & Fluffy GmbH exklusive Nutzungsrechte an vier Hektar des
biozertifizierten Hanfs und Cannabis' für die eigene CBD-Produktion. Seit
2014 baut Lukas Tölkes auf insgesamt acht Hektar Land Hanf und Cannabis
unter hohen ökologischen Standards an und verfügt über das Zertifikat von
Bioland, dem grössten Verband für ökologischen Landbau in Deutschland. Lukas
Tölkes zählt zu den ausgewählten deutschen Landwirten, die legal Hanf- und
Cannabisplantagen betreiben dürfen.

Als Amazon Marktführer für CBD-Liquids greift die White & Fluffy GmbH auf
sein landwirtschaftliches Fachwissen zurück und arbeitet seit 2018 eng mit
Lukas Tölkes zusammen. Unter Aufsicht des deutschen
Landwirtschaftsministeriums und der Bundesopiumstelle werden unter anderem
Hanfpflanzen der Sorten Finola, Felina 32 und Futura 75 angebaut.

*Über die Cannabis Health AG*
Die Cannabis Health AG (CHAG) ist ein Schweizer/Nordmazedonisches Joint
Venture, gegründet von Branchenexperten aus den Bereichen Medizin, Pharmazie
und Logistik. Gemeinsam mit einem erfahrenen Partnernetzwerk entwickelt die
CHAG innovative Produkte auf Cannabis-Pflanzenbasis. Die CHAG arbeitet an
einer stetigen Weiterentwicklung und Erforschung der Wirkmechanismen auf
Grundlage aktueller Forschungsergebnisse.

Cannabis Health AG
Swiss Media Office
Marcus Balogh
E: chag@farner.ch
T: +41 44 266 67 67
Quelle: wallstreet-online.de  finanznachrichten.de  dgap.de

 

29.05.2019
Bulgarien lässt als erstes EU-Land CBD-Produkte zu
Bulgarien erteilt Zulassung für verschiedene CBD-Produkte

Viele EU-Mitgliedsstaaten diskutieren noch immer heftig darüber, ob CBD-Produkte unter die Novel-Food-Verordnung fallen oder nicht. Andere Länder sind sogar der Meinung, dass CBD-Produkte unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.

Bulgarien scheint offenbar keine Lust mehr auf diese Auseinandersetzungen zu haben. So haben das Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Ernährung und die Behörde für Lebensmittelsicherheit in Bulgarien verschiedene CBD-Produkte von Kannaway offiziell zugelassen. Bei Kannaway handelt es sich um eine Tochter des US-amerikanischen Cannabisunternehmens Medical Marijuana.
Quelle: Leafly.de

28.05.2019
Cannabiswirkstoff CBD: Was steckt hinter dem Trend?

In den letzten Jahren ist CBD immer beliebter geworden. Der Wirkstoff aus der Cannabispflanze wird als Öl, Salbe oder Extrakt mittlerweile auch von den großen Drogeriemärkten geführt und selbst die Stars schwören auf das Wundermittel aus der Hanfpflanze.

Cannabidiol oder kurz CBD ist mittlerweile in aller Munde. Der Wirkstoff steckt in Hanftee, Hanfsamen, Hanföl und wird als Extrakt in CBD-Öl und CBD-Salbe verkauft. Lange Zeit wurden diese Cannabisprodukte nur von Online-Shops vertrieben, doch nach und nach wurden auch die großen Einzelhändler auf CBD aufmerksam und nahmen dieses in ihr Angebot auf. Nun schwören auch die Stars auf CBD und benutzen es als körperverträgliche Alternative zu Schmerz- und Beruhigungsmitteln. Doch was genau steckt hinter dem CBD und hält es, was es verspricht?

Was ist CBD?
Cannabidiol gehört zur Klasse der Cannabinoide. Hierzu gehören um die 100 verschiedene Wirkstoffe, die hauptsächlich in Cannabispflanzen gefunden werden. Auch das THC, welches beim Konsum von Marihuana den Rausch verursacht, gehört zu dieser Wirkstoffklasse. Beide Stoffe wirken auf Rezeptoren des menschlichen Endocannabinoid-Systems, welche sich hauptsächlich auf Nerven- und Immunzellen befinden.

Im Gegensatz zum THC wirkt das CBD jedoch nicht psychogen und verursacht beim Konsum keinen Rausch. Stattdessen überzeugt Cannabidiol mit folgenden Eigenschaften:

- Mildes Beruhigungsmittel: CBD wirkt unmittelbar auf die Nervenzellen und mildert bei Erregungszuständen den Stoffaustausch am synaptischen Spalt, also an der Schnittstelle zwischen zwei Neuronen ab. Dadurch verläuft die Kommunikation zwischen den Nervenzellen gleichmäßiger und psychische Störungen wie Angstzustände können besser abgefedert werden.
- Antidepressivum: Auch hierbei wird die Wirkung des CBDs an den Nervenzellen genutzt. Durch die Depression werden Botenstoffe wie Serotonin und Noradrenalin in geringeren Mengen produziert oder zu schnell von den Zellen wieder aufgenommen. CBD hilft den Nervenzellen dabei, diesen Stoffaustausch zu regulieren.
- Schmerzmittel bei chronischen Leiden: Chronische Schmerzen entstehen oft durch eine Überreaktion von Immunzellen und einer Überempfindlichkeit von Nervenzellen. Das CBD sorgt für die Beruhigung der Nervenzellen, hilft dem Immunsystem besser zu funktionieren und mildert Entzündungserscheinungen ab.
- Begleittherapeutikum bei der Chemotherapie: Eine Chemotherapie stellt für den Körper eine Tortur dar. Um Krebszellen zu bekämpfen müssen sich Patienten regelrecht vergiften. Im besten Falle sollen nur die Krebszellen auf die Chemotherapeutika anschlagen, doch bisher wurde noch kein Mittel auf den Markt gebracht, welches nicht auch andere Körperzellen in Mitleidenschaft zieht. Als Konsequenz zur Chemotherapie drohen Immunschwächen, Schmerzen und Appetitlosigkeit. Diese Nebenwirkungen lassen sich durch CBD effektiv abschwächen.
- Mittel gegen Multiple Sklerose: CBD hat auch krampflösende Eigenschaften und hilft besonders bei Krampfanfällen, die durch Multiple Sklerose verursacht werden. Zusätzlich lindert das CBD die Schmerzen während der Krampfanfälle.
- Epilepsie: Die amerikanische Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA hat im vergangenen Jahr zwei Mittel zur Behandlung von Epilepsie zugelassen, die auf CBD basieren.
- Behandlung von Krebs: Studien deuten darauf hin, dass die Einnahme von CBD das Wachstum von Tumorzellen reduzieren kann.

Ein weiterer Vorteil von CBD sind die geringen Nebenwirkungen. Bei gewissenhafter Handhabung ist CBD nahezu unbedenklich und kann daher auch rezeptfrei erworben werden. Beachten sollten Konsumenten dennoch die Packungsbeilage. So führt eine Überdosierung von CBD zu Schläfrigkeit, Durchfall und Appetitlosigkeit. Auch sollten Schwangere vom CBD ablassen, da der Wirkstoff die Funktion der Plazenta beeinflusst.

CBD als Lifestyle-Produkt
Neben seiner Nutzung als Naturheilmittel ist CBD auch als Lifestyle-Produkt beliebt. Immer mehr Stars schwören auf den Wirkstoff aus der Cannabispflanze. Kim Kardashian hat zwei Wochen vor der Entbindung ihres vierten Kindes Psalm durch eine Leihmutter eine Babyparty unter CBD-Motto veranstaltet. Der Reality-Star hat zusammen mit Ehemann und Rap-Mogul Kanye West Freunde eingeladen, um bei Sonnenschein, Meditation und CBD-Massagen das bevorstehende Kommen des neuesten Familienzuwachses zu feiern.

Auch Stars wie Whoopi Goldberg, Jenifer Aniston und Gwyneth Paltrow sind Fans von CBD. So sagte der Star aus der Sitcom Friends dem amerikanischen Magazin US Weekly: „CBD hilft bei Schmerzen, Stress und Angstzuständen.“ Der CBD-Trend wird aller Voraussicht nach weiter anhalten. Dies beruht nicht nur auf dem Rückhalt der Prominenz, sondern auf dem medizinischen Nutzen des Wirkstoffs aus dem Cannabis.
Quelle: Münchner Abendzeitung